RETROSPEKTIVE IMPROVISATION

Wie wurde das Plastik aus den Weltmeeren gefischt? Wie hat sich das Patriarchat in empathische Solidarität verwandelt und seit wann werden bei der Abi-Prüfung survival-and-knitting-qualities geprüft?
Diese und andere zukunftsweisende Fragen können, mit einer gehörigen Portion Humor, mit Hilfe der Retrospektiven Improvisation beantwortet werden. Die Retro-Impro fasst die Sprechenden unter einer geteilten Urheber*innen-Identität zusammen, aus der heraus sie scheinbar unlösbare Probleme, unmögliche Utopien und haarsträubende Behauptungen sowohl konstruktiv als auch kreativ besprechen und (fair)-spekulieren können. Der Workshop führt spielerisch an die Methode heran und erforscht, gemeinsam mit den Teilnehmenden, mögliche Zukunftsversionen und wie wir selbstbestimmt mit ihnen umgehen können.


Die Retrospektive Improvisation wurde durch das Kunstfigurenkollektiv MYRTLE GORDON (Anne Brammen, Anja Kerschkewicz, Lena Kollender, Alisa Tretau) entwickelt und kam zuletzt vermehrt als performatives Publikumsgesprächsformat in der Berliner Freien Performanceszene zum Tragen.